Oder, wenn die Lösung das Problem ist…

Nach Gregory Bateson steckt in jeder Information ein Unterschied. Ich kann einen Hund streicheln oder ihm einen Tritt geben. Dieser Unterschied macht einen weiteren Unterschied, nämlich im Verhalten des Hundes. Kommunikation ist für Gregory Bateson der Austausch von Information. Als Information bezeichnet er „den Unterschied, der den Unterschied macht“ und illustriert das Gemeinte mit folgendem Beispiel:

Man kann einem Hund einen Tritt geben, dass der Hund wegfliegt, oder man kann ihm einen Tritt geben, dass er wegrennt. Im ersten Fall gibt man die Energie, die den Hund bewegt, im zweiten Fall leistet der Hund seine Bewegung selbst, das heißt, man hat ihm nur eine Information gegeben, die bewirkt, dass er seine eigene Energie verwendet. Im ersten Fall muss der Hund nichts verstehen, im zweiten Fall muss er verstehen, was ich meine. Er muss also nicht nur seine eigene Energie aufwenden, sondern auch noch interpretieren, wie er das tun soll.

Stuttgart 2010 oder kurz 21: Der Unterschied, der den Unterschied macht und der Unterschied zwischen muss und kann…

Unter Menschenwürde wird allgemein die Vorstellung verstanden, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder anderer Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Zustand (also auch Empörung und Wut) denselben Wert haben, da sie sich alle durch ein dem Menschen einzig gegebenes schützenswertes Merkmal auszeichnen, die Würde.

Menschenwürde und Menschenrechte stehen nach einer solchen Auffassung über Verfassung und Gesetzen jedes Landes. Hi Hi Hi

(Gute Besserung wünscht hier trotzdem den 400 verletzten Menschen aus Stuttgart durch dieses Kunst-Video „Siddhi Art“ es ist Euch gewidmet) und vorallem dem Stuttgarter Wasserwerfer-Opfer Dietrich Wagner. Er erlitt durch den Strahl eines Wasserwerfers schwerste Augenverletzungen
Der Strahl eines Wasserwerfers zerriss Dietrich Wagner die Lider, richtete schwere Augenverletzungen an, er ist derzeit blind. Er war im Stuttgarter Schlosspark, um gegen das umstrittene Bahnprojekt „Stuttgart 21“ zu demonstrieren.

Seit Stuttgart ist uns längst klar, dass die Würde von Menschen jeden Tag (auch in Stuttgart) infrage gestellt werden muss..,

…denn, das Jahrhundertprojekt Stuttgart 21 kann nie infrage gestellt werden. Es gibt kein zurück. Die Bürger drücken zwar eine allgemeine Unzufriedenheit mit der Politik aus sind aber überfordert, dieses Projekt zu beurteilen. Außerdem: Solch ein komplexes Projekt darf nicht von Bürgern die nur arbeiten, Steuern und Miete bezahlen können, entschieden werden. Dafür haben wir doch unsere gewählten Volksvertreter die mit Gottes Hilfe (CDU) wissen was sie tun… und was sind schon die 400 verletzte Menschenrechte in Stuttgart auf einem christlichen Weg…außer Kollateralschäden (ist doch nur ein bisschen Tränengas und ein bisschen Wasser)… Oder? Beabsichtigte Schädigungen werden bekanntlich im Gegensatz zu Begleitschäden eh nur der militärischen Zieldefinition zugeordnet.

„Es kann daher auch in Stuttgart kaum ernsthaft bestritten werden, dass zwischen der Zunahme von Machtmissbrauch unter Politikern und massiver Verschlechterung ihrer Wahrnehmung der Menschenwürde ein unmittelbarer, inzwischen kommerziell perfekt genutzter Zusammenhang besteht.“ Oder?

„Das Ritual „Polizei“ auf Bürger zu hetzen z.B. hat auch so etwas verschwörerisch Anheimelndes, dass man manchmal glaubt, wenn Politiker ohne Bedenken ihre Macht in aller Öffentlichkeit so demonstrieren, gäbe es noch viel weniger Fragen in Bezug auf muss und kann… …denn, das Jahrhundertprojekt Stuttgart 21, kann bzw.muss einfach nie infrage gestellt werden. Oder?

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