Archive für Beiträge mit Schlagwort: Bewusstsein


Unser Gehirn – das unbekannte Wesen?
Wie entstehen Erinnerungen in unserem Gedächtnis?

Unter Gedächtnis versteht man im allgenmeinen die Fähigkeit des Nervensystems von Lebewesen, aufgenommene Informationen zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen. Ob es sich um Fahrradfahren oder eine Fremdsprache handelt. Die gespeicherten Informationen sind das Ergebnis von bewussten oder unbewussten Lernprozessen.

Das Gehirn heißt es, ist die oberste Steuerzentrale unseres Körpers. Obwohl es das wichtigste Organ des Körpers ist, weiß die moderne Wissenschaft eigentlich noch sehr wenig darüber.

Gedächtnis-Spielchen und Trainings-Techniken, mit denen wir den Zugriff auf das eigene Wissen zwar verbessern und uns beim Denken „zuschauen“ können sind zwar neue Möglichkeiten und Erlebnisse, das Gehirn erfahrbarer zu machen. Doch manchmal betrügt uns das Gehirn auch „(un)bewusst“ bei Wahrnehmung und Erinnerung.

daccord – Seminare

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Graffiti diese uralte Zeichen- und Schriftsysteme reichen bis in die Antike und in die Steinzeit und noch weiter zurück.

Sicher ist, dass auf dem Medium Wand, dessen sich die Graffiti-Aktivisten auch heute bedienen, die ersten Zeichen und Schriften der Menschheit entstanden sind. Neben den technischen Errungenschaften, welche die Textverarbeitung und Textverbreitung kultivierten – vom Buchdruck bis zur 500 Jahre jüngeren elektronischen Text- und Bildverarbeitung, oder der Kommunikation im Internet – besteht diese Kommunikationsform nach wie vor autonom weiter.

Und sie gibt wichtige Auskunft über Bedürfnisse, Meinungen und Interessen der Menschen. Die Diskussion über Graffiti wurde in den letzten Jahrzehnten durch die wilden und oft unverständlich-unleserlichen Schriften und die großen Spray-Bilder der HipHop-Kultur (graffiti-writing) wieder aktualisiert.

daccord – Körper Kunst Kultur


Körper Kunst Kultur

Geh doch

Willst als liebes Mädchen leben
als gnädige Frau jetzt Post-it kleben?
Keiner fragt nach dem Warum,
alle stellen sich gern dumm.

Geld und Welt was wollt ihr sein?
Traurig bin ich auch daheim!
Schreibe meine Post-it schnell
Keiner weiß warum nur, gell?

Muss in allen Zeiten leben
wem kann ich´s vergeben
Liebes Mädchen, bist doch mein,
traurig bist Du auch allein.

Stille Winde, sanfter Sturm
kleine Brise auf zum Turm.
Ozeangelächter schnell
wo bleibt unser Wilhelm Tell.

Rettung gibt´s nicht in der Not
Lebe jetzt und ohne Brot.
Wach jetzt auf und zwar ganz leise
auf Deine eigene Art und Weise.

Keiner wird es je vermissen,
alle werden nur beschissen.
Um ihr Allerheiligstes Recht
Geh doch, du warst niemals Knecht.

Der Apfel fiel sehr weit vom Baum
und lebt schon lang in Eva´s Traum.
Nimmt sie mit auf seine Reise,
offenbart Geheimnisse, doch ganz leise.

So viele stehen in Seinem Joch.
Geld und Welt, was willst Du noch?
Lauter wird der Krieg jetzt sein
und jeder isst sein Brot allein.

Warum hast Du´s vergessen,
den Apfel nie gegessen?
Willst als liebes Mädchen leben
als gnädige Frau jetzt Post-it kleben?

daccord-art

Körper Kunst Kultur

Arno Grün erinnert in seinem Buch der „Wahnsinn der Normalität“, dass unsere Zivilisation uns ängstlich gemacht und in Scham versetzt wenn unsere Bedürfnisse uns verwundbar machen.

Erich Fromm setzt sich mit der Bedeutung der Freiheit für den modernen Menschen auseinander und zeigt, dass er diese Freiheit, verstanden als positive Verwirklichung des individuellen Selbst, noch nicht errungen hat.

Immer mehr erleben das Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen) es ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt. Gerade die Kunst gibt oft Aufschluss darüber, in welchem Dilemma wir uns befinden können oder zeigt warum falsche Auswege irrelevant bleiben.
Es ist so angenehm, zugleich die Natur und sich selbst zu erforschen, weder ihr noch dem eigenen Geist Gewalt anzutun, sondern beide in sanfter Wechselwirkung miteinander ins Gleichgewicht zu bringen. Johann Wolfgang von Goethe

Der Wille zur Kultur ist universeller Fortschrittswille, der sich des Ethischen als des höchsten Wertes bewußt ist. Albert Schweitzer

Körper Kunst Kultur


Körper Kunst Kultur
Wie mächtig ist der Mond – la luna? Seit Anbeginn der Geschichte wird der/die Mond/in als weibliche Himmelsmacht von den Menschen verehrt: So lassen sich in allen Kulturkreisen und Epochen Spuren matriarchalischer Mondreligionen nachweisen – von den vorchristlichen Göttinnen Kulten über das Hexenwesen des Mittelalters bis hin zur katholischen Marienverehrung. Der/die Mond/in hat nichts von seiner Kraft und Faszination verloren.

Seit Urzeiten verband sich die geheimnisvolle Kraft des Mondes mit dem Leben auf der Erde. Er wurde größer und kleiner und verschwand für drei Tage völlig vom Firmament. Aber sein scheinbarer Tod war nicht von Dauer – stets kehrte der Mond nach drei dunklen Nächten zurück. Und wie der Mond stirbt und zu neuem Leben erwacht, dachte man sich, würden auch die Sterblichen nach ihrem Tod neu leben. Der Mond wurde so zum frühesten Sinnbild göttlicher Macht.

Eine Macht, die weiblich schien – denn nur im weiblichen Körper wiederholte sich Monat für Monat der kosmische Zyklus des Mondes und nur durch ihren Körper wurde neues Leben geboren. Das Urmysterium aller Religionen von Leben, Tod und Wiedergeburt trug in der Frühzeit unserer Kultur die Frau in sich.

Sie verkörperte die Herrin der Schöpfung, des Schicksals und der Zeit. Sie war Mutter des Mondes und der Erde – des Wassers und der Luft. Die frühgeschichtliche Welt kannte keine männlichen Götter. Die Macht über Leben und Tod war weiblich.

Körper Kunst Kultur

daccord Körper Kunst Kultur

Der sein göttliches Selbst Suchende sollte ständig den Satz „Das bin nicht ich“ im Bewußtsein haben.

Die innere Arbeit, die Gurdjieff von denen verlangt, die erwachen wollen und damit nach seiner Philosophie erst zu Menschen werden, birgt Gefahren in sich.

Gurdjieffs Kunst:

1. Geh immer den Ereignissen nach, die der Rest der Menschheit als mysteriös abtut.
2. Tu niemals etwas, weil andere es auch tun.
3. Denke niemals das, was andere denken.
4. Vertraue nur der eigenen Sicht der Welt, niemals der Sicht, wie sie andere haben. Und traue auch deiner eigenen Sicht nur einen Moment lang.

daccord Körper Kunst Kultur